Das Freispiel

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ (arabisches Sprichwort)

Das Spiel ist die wichtigste Beschäftigung des Kindes. Es ist sozusagen der Hauptberuf des Kindes. Wir möchten jedem Kind die Möglichkeit eröffnen, diesen „Beruf“ mit Freude und uneingeschränkt „ausüben“ zu können. Entwicklungspsychologen haben herausgefunden, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Spiel- und Schulfähigkeit gibt. Kinder lernen notwendige Kompetenzen dabei „nebenbei”.

Das Spiel des Kindes bei uns im Kindergarten kann ganz unterschiedliche Facetten haben: Wahrnehmungsspiele, Gestaltungs- und Geschicklichkeitsspiele, Konstruktions- und Bauspiele, Steckspiele, Bewegungsspiele, Musikspiele, Tobespiele, Ruhespiele, Rollenspiele, Entdeckungsspiele, … Zu alledem versuchen wir die Kinder zu motivieren. Wir möchten den Kindern helfen, diese vielen, verschiedenen Facetten zu entdecken und so ihre Spielfähigkeit zu fördern. (siehe hierzu auch „Kinder spielen sich ins Leben – Der Zusammenhang von Spiel- und Schulfähigkeit” Armin Krenz, 2001)

Diese Förderung geschieht vor allem in der Freispielphase. Aus diesem Grund ist das Freispiel im Wichtelhaus von sehr hoher Bedeutung. Denn: Spielen ist (k)ein Kinderspiel!

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