Panel öffnen/schließen

So arbeiten wir

Das Kind ist nicht ein leeres Gefäß, das wir mit unserem Wissen aufgefüllt haben und das uns alles verdankt. Nein, das Kind ist der Baumeister des Menschen, und es gibt niemanden, der nicht von dem Kind, das er selbst einmal war, gebildet wurde.
Maria Montessori 1870-1952

Im Wichtelhaus hat jedes Kind seine „Stammgruppe“. Es gibt also „Räuber“ und „Bären“. Jedes Kind wird morgens in seine Gruppe gebracht und mittags auch von dort wieder abgeholt. Gemeinsam mit der Stammgruppe werden Geburtstage gefeiert, gesungen und gespielt. Die Gruppenerzieherin ist Ansprechpartnerin für Eltern und Kinder.

Trotzdem sind bei uns die Türen auf! Den ganzen Vormittag stehen die Gruppentüren offen. Die Kinder dürfen frei entscheiden, in welchem Raum und mit welchem Kind sie etwas machen möchten. Dabei gilt die klare Regel: Erst Bescheid sagen! So behält die Gruppenerzieherin den Überblick welches Kind sich wo aufhält.

Bastelangebote werden oft gruppenübergreifend angeboten. Projektarbeit (z.B. Thema „Bienen“, „Meer“, „Piraten“, „Feuerwehr“ oder „Gesundes Essen“) finden immer für beide Gruppen gleichzeitig statt. So arbeiten alle Wichtelhauskinder gemeinsam an einem Projekt. Außerdem bieten wir gruppenübergreifende Projekte an, an denen einmal in der Woche Kinder aus beiden Gruppen teilnehmen können:

  • Faustlos (Gewaltpräventionsprogramm)
  • Freds Forscher (Naturwissenschaftsprojekt)
  • Wöchentliches Turnen

Durch diese teiloffene Arbeitsweise haben die Kinder zum einen die Sicherheit der Stammgruppe, zum anderen jedoch mehr Möglichkeiten der Entfaltung und der freien Entscheidung. Einen weiteren Vorteil der teiloffenen Arbeit sehen wir darin, dass die Ressourcen der Erzieherinnen besser und effektiver für alle genutzt werden können. Spezielle Fähigkeiten einzelner Erzieherinnen lassen sich so für alle Kinder gleichermaßen nutzen.